Wir behandeln Fassadentypen (strukturell, halbstrukturell, hinterlüftet, Spider), Eigenschaften von Glas (UV-Schutz, Wärmedämmung, Sicherheit, Reflexion), Aluminiumprofile sowie technische Normen, die bei der Planung und Ausführung von Fassadenbekleidungen angewendet werden. Die Inhalte richten sich an Architekten, Auftragnehmer, Investoren und alle, die präzise und geprüfte Informationen zu Glasfassaden suchen. Nachfolgend die neuesten Beiträge:
Eine hinterlüftete Glasfassade ist ein System, das aus zwei Schichten besteht – einer äußeren Glashülle und der inneren tragenden Wand des Gebäudes – zwischen denen sich eine belüftete Luftschicht befindet. Diese Konstruktion ermöglicht die Luftzirkulation zwischen den Schichten, erhöht die Energieeffizienz, verbessert die Schalldämmung und sorgt für ein stabiles Raumklima. Das System wird bei Hochleistungsgebäuden wie Bürokomplexen, Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen und energiezertifizierten Objekten eingesetzt.
Fassadenglas mit UV-Schutz wird im modernen Bauwesen eingesetzt, um Innenräume vor den schädlichen Auswirkungen ultravioletter (UV-)Strahlung zu schützen. Das Glas verfügt über eine spezielle Beschichtung, die UV-Strahlen filtert und deren Transmission reduziert, wodurch das Ausbleichen von Möbeln, Textilien, Böden und anderen Materialien verhindert wird. Diese Glasart wird am häufigsten in Gebäuden mit großen verglasten Flächen eingesetzt, die nach Süden, Südwesten und Westen ausgerichtet sind, wo die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist.
Eine thermisch isolierte Glasfassade ist ein System, das mehrschichtiges Glas in Kombination mit Aluminiumprofilen mit thermischer Trennung verwendet, um eine maximale Energieeffizienz des Gebäudes zu erreichen. Diese Fassaden sind Standard im modernen Bau von Gewerbe- und Wohngebäuden, da sie Wärmeverluste im Winter reduzieren, Überhitzung im Sommer begrenzen und zu niedrigeren Heiz- und Kühlkosten beitragen.
Aluminiumprofile bilden die Grundkonstruktion von Glasfassaden. Ihre Aufgabe ist es, Glaseinheiten zu tragen, die mechanische Stabilität des gesamten Systems zu gewährleisten und die Montage von Dichtungen, Beschlägen und Wärmedämmelementen zu ermöglichen. Je nach Fassadentyp (strukturell, semistrukturell, Spider, hinterlüftet) werden unterschiedliche Profilformen und -systeme gewählt. Aluminium ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit, seines geringen Gewichts und seiner guten mechanischen Eigenschaften das am häufigsten verwendete Material.
Glasfassaden ermöglichen den Einfall von natürlichem Tageslicht in ein Gebäude, stellen jedoch gleichzeitig einen Übertragungsweg für Sonnenstrahlung, Wärme und UV-Strahlen dar. Die Kontrolle der Strahlung durch Glasfassaden ist zu einem zentralen Bestandteil der Energieeffizienz und des Schutzes von Innenräumen geworden. Abhängig von Standort, Ausrichtung, klimatischen Bedingungen und Nutzung des Gebäudes werden unterschiedliche Glasarten gewählt, um die Strahlung zu steuern und den Innenraum vor Überhitzung, UV-Schäden und Energieverlusten zu schützen.
Eine Brandschutz-Glasfassade ist eine speziell konzipierte Glasfassade, die die Anforderungen an den Feuerwiderstand gemäß vorgeschriebenen Klassifizierungen und Normen erfüllt. Solche Fassaden werden in Gebäuden eingesetzt, in denen ein Schutz vor der Ausbreitung von Feuer, Rauch und Wärmestrahlung erforderlich ist, wobei gleichzeitig visuelle Offenheit und natürliches Tageslicht erhalten bleiben. Das System umfasst in der Regel den Einsatz von Brandschutzglas in Kombination mit zertifizierten Aluminiumprofilen und hochtemperaturbeständigen Dichtungen.
Sicherheitsglas für Fassaden ist speziell verarbeitetes Glas, das eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Einwirkungen, Temperaturschwankungen und möglichen Bruch bietet. In der modernen Architektur ist Sicherheitsglas ein unverzichtbarer Bestandteil aller Arten von Glasfassaden, da es den Schutz der Gebäudenutzer gewährleistet und die Einhaltung baulicher Normen sicherstellt. Die am häufigsten verwendeten Arten von Sicherheitsglas für Fassaden sind Einscheibensicherheitsglas (ESG) und Verbundsicherheitsglas (VSG), die häufig auch in mehrschichtigen Isolierglaseinheiten (IGU) kombiniert werden.
Eine Fassade mit reflektierendem Glas ist eine Art Glasfassade, bei der die Glaspaneele mit einer reflektierenden (Solar-Control-)Beschichtung versehen sind, die die Sonneneinstrahlung reflektiert und den Wärmeeintrag in das Gebäude reduziert. Solche Fassaden werden bei Gebäuden mit großen Glasflächen eingesetzt, um Überhitzung zu vermeiden, Energieeffizienz zu erreichen und gleichzeitig ein modernes, visuell markantes Erscheinungsbild zu schaffen.
Eine energieeffiziente Glasfassade ist eine moderne Fassadenlösung, die durch fortschrittliche Materialien, Fertigungstechnologien und fachgerechte Montage den Energieverbrauch von Gebäuden reduziert. Solche Fassaden sind so konzipiert, dass sie maximalen Tageslichteintrag ermöglichen und gleichzeitig Wärmeverluste im Winter sowie Überhitzung im Sommer minimieren. Sie werden in Büro-, öffentlichen und Wohngebäuden gemäß Energie- und Bauvorschriften eingesetzt.